Wegen der Pandemie hat Bürgermeister Jürgen Hennemann entschieden, in 2020 keine Bürgerversammlung als Präsenzveranstaltung abzuhalten. Einen Überblick der Geschehnisse gibt es hier und im aktuellen VG Blatt.

Die Möglichkeit zu Nachfragen ist in Telefonsprechstunden (immer Dienstags 16 -17.30 Uhr, extra zur Bürgerversammlung: Mittwoch 16.12. 15 – 18 Uhr), Anruf bei Frau Linß im Vorzimmer 629-24, oder per Whatsapp an den Bürgermeister gegeben, diese werden dann mit Antworten des Bürgermeisters wiederum im nächsten VG Blatt abgedruckt.

Zunächst unser größtes Projekt, der Bau und Inbetriebnahme der Kindertagesstätte an der alten Berufsschule. Es ist eine sehr schöne Einrichtung geworden, schon von außen sieht man die Gestaltung: viele kleine Häuschen, das setzt sich innen fort, viele kindgerechte Details haben die Architekten Gick hier verwirklicht. Rundum ein Haus zum Wohlfühlen. Das haben die Kinder und Betreuer des Trägeres Rummelsberger Diakonie nach Bezug im September testen können und bereits lieben gelernt. – Der Tag der offenen Tür konnte wegen der Pandemie leider nicht stattfinden, er wurde zunächst verschoben auf Frühjahr 2021. Die Plätze in den 2 Kindergarten- und 2 Krippengruppen sind bereits fast alle belegt. Erste Kinder mit Einschränkungen sind in der inklusiven Kita angekommen, weitere folgen im neuen Jahr. Das Konzept geht auf. Derzeit werden die Außenanlagen abschließend geplant, 2021 soll ein erster Bauabschnitt begonnen werden. Wir können als Stadt mit der neuen Kita allen Eberner Kindern einen Betreuungsplatz zur Verfügung stellen.

Weiterer Bedarf an Plätzen soll, um nicht gleich die zwei Erweiterungsgruppen an die neue Kita anbauen zu müssen, durch einen an die städtische Kita angegliederten Waldkindergarten, bzw. Naturgruppen, die sich meist im Freien aufhalten, gedeckt werden. Hierzu sind Vorbereitungen und Abstimmungen im Laufen.

Die Kindergartengebühren mussten angepasst werden (zuletzt zum 01. September 2018 minimal angehoben), um das jährliche Defizit nicht weiter ansteigen zu lassen. Das Defizit der städtischen Kindergärten lag im Jahr 2019 bei ca. 960.000 Euro und im Jahr 2020 bei ca. 1 Mio. Euro. Alleine durch die Tarifsteigerungen fallen im Beschäftigtenbereich jährliche Mehrkosten an, die das Defizit im Bereich Kindergarten weiter erhöhen. Der Stadtrat beschloss eine Gebührenanpassung zum 01. Januar 2021 von 107 € bei 6-7 Buchungszeit auf 130 € und zum 01.09.2021 soll eine weitere Gebührenanpassung auf 145 € erfolgen.

Finanzen:

Die Finanzen der Stadt bleiben das Problem. Durch den Ausfall von Gewerbesteuer durch große Gewerbesteuerzahler und die Corona-Krise ist das Polster im Stadthaushalt für Investitionen gering. Es müssen aber welche getätigt werden, um die Pflichtaufgaben der Stadt zu erledigen und die Einrichtungen und Angebote aufrecht zu erhalten. Dazu wurden die Rücklagen aus den letzten Jahren, guter Steuereinnahmen eingeplant und inzwischen aufgebraucht. Die Stadt benötigt dringend den Ausgleich der Steuerausfälle wg. Corona, um die schlechte Finanzlage auszugleichen. Es bleibt auch für 2021 eng. Die Investitionen müssen genau überlegt werden.

Wasserversorgung:

Bearbeitet wurde eine Sanierungskonzeption für die Wasserversorgung. Mit dem Ausbau des Brunnen Albersdorf und dessen Einbindung in die Wasserversorgung sollen die beiden Brunnen an der Pöppelsmühle entlastet werden und unsere eigene Trinkwasserversorgung langfristig gesichert werden. Die Konzeption hat der Stadtrat beschlossen und es wurden beim Wasserwirtschaftsamt Förderanträge eingereicht. Die Gewährung hat direkt Einfluss auf den Wasserpreis, der verlangt werden muss. Der Wasserpreis liegt mit 1,26 € je m³ bis 2022 fest (seit Oktober 2016). Damit ist dieser verhältnismäßig niedrig. Die Wasserstände der Brunnen haben sich in diesem Jahr leicht von den trockenen Jahren erholt und einen normalen Pegelstand erreicht. Die anstehenden Sanierungsarbeiten sind in den nächsten Jahren zu erledigen. Ziel ist es, die eigene Wasserversorung dauerhaft zu erhalten.

Abwasser – Kläranlage

Ebenso wurde eine Sanierungskonzeption für die Abwasseranlage und Kläranlage erstellt und vom Stadtrat gebilligt. In die Sanierung und energetische Verbesserung des Nachklär- und Belebungsbeckens müssen rund 900 T€ investiert werden. Auch hier laufen Förderanträge beim Wasserwirtschaftsamt. In 2020 wurde das Prozessleitsystem für Außenbauwerke, mit Sanierung der Elektrosteuerung der Pumpwerke umgesetzt. Eine grabenlose Kanalsanierung in Sandhof wurde 2020 umgesetzt (ca. 230 T€ Brutto). Dafür wurden Ergänzungsbeiträge von allen an der Abwasserversorgung angeschlossenen Grundstücken eingezogen, bzw. werden noch. Die Verwaltung ist und war hier dabei für das gesamte Stadtgebiet die Bescheide zu verschicken. Auch wurde die Neukalkulation der Entwässerungsgebühren vorgenommen und vom Stadtrat die kostendeckende Gebühr für die nächsten 3 Jahre bei 1,97 € je m³ (Einleitungsgebühr) und die Grundgebühren ab 36,00 € jährlich, festgelegt. Die letzte Anpassung erfolgte im Oktober 2017, sie war 1,82 € je m³.

Ein wichtiges Thema, die Klärschlammentsorgung in kommunaler Zusammenarbeit wurde für die Zukunft in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Dazu muss auf der Kläranlage eine Presse für den Klärschlamm gebaut werden, die ca. 800 T€ kosten wird. Es wurde der Beitritt zu einem Zweckverband zur Klärschlammtrocknung beschlossen. Dieser wird in Hofheim an der Biogasanlage den Klärschlamm aus dem Kreis trocken und dann zur Verbrennung in das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt liefern. So ist ein lokaler sicherer Entsorgungsweg gegeben.

Auch hat der Stadtrat für den Unterhalt der Abwasseranlagen eine Einstellung eines zusätzlichen Schlossers für Abwasserbereich sowie eines zusätzlichen Auszubildenden ab 2021 beschlossen. In 2021 kommt die Sanierung des Pumpwerkes Heubach.

Glasfaser, Schnelles Internet, Mobilfunk

In 2020 wurde der Glasfaserausbau mit dem „Höfebonus“ mit einer Gesamtinvestitionssumme von 1 Mio. € umgesetzt. Hier wurde in den noch unterversorgten, ausstehenden Stadtteilen und Einzelgehöften Glasfaser ins Haus gelegt. Mit dieser Maßnahme ist im gesamten Stadtgebiet schnelles Internet vorhanden.

Zur besseren Mobilfunkversorgung im Stadtgebiet wurden Funkmasten durch die Deutsche Telekom in Welkendorf und Albersdorf errichtet. Wenn diese ans Netz gehen, sollte das gesamte Stadtgebiet abgedeckt sein. Der Zeitpunkt kann leider noch nicht genannt werden. In diesem Zusammenhang übernahm die Telekom die Speedpipes in Welkendorf. Das heißt, auch dort wird FTTH möglich sein.

Glasfaseranschluss für Schulen und Rathäuser wurde beantragt und genehmigt.

Die Stadt Ebern beteiligt sich an der neuen „Bayerischen Gigabitrichtlinie“, ein neues Förderprogramm der Staatsregierung. Hier sollen gigabitfähige Breitbandnetze im Freistaat Bayern mit Übertragungsraten von mindestens 1 Gbit/s für gewerbliche Anschlüsse und mindestens 200 Mbit/s für Privatanschlüsse, geschaffen werden. Förderfähig sind „weiße NGA-Flecken", wenn kein Netzbetreiber mind. 30 Mbit/s im Download bietet. Dazu ist eine Markterkundung notwendig, um herauszufinden, welche Anschlüsse förderfähig wären, die das Ingenieurbüro Reuther, Bad Staffelstein, durchführen soll.

Innen statt Außen

Über das Programm "Innen statt außen! wird versucht, ein Dorfgemeinschaftszentrum in Unterpreppach für alle Vereine und zur Unterbringung der Feuerwehr mit hoher Förderung zu bekommen. Das Projekt ist mit Gesamtkosten von 1,4 Mio. € veranschlagt. Die Planung dazu, ist in Abstimmung mit den Vereinen erfolgt und inzwischen in einen Bauantrag gemündet, den der Bauausschuss einstimmig beschlossen hat. Derzeit ist die Planung am Landratsamt und beim Amt für ländliche Entwicklung zur Förderungsprüfung. Wir können diese Maßnahme nur schultern, wenn wir eine hohe Förderquote von mind. 80 Prozent gewährt bekommen.

Der Umbau, bzw. die Sanierung der alten Schule Bramberg läuft. Es werden eine Wohnung für anerkannte Asylbewerber eingebaut und das Gebäude langfristig für die Vereinsnutzung zur Verfügung gestellt. Dies ist durch eine hohe Förderung durch die Städtebauförderung möglich. Gesamtkosten ca. 400 T€.

Auch die Planung für Umbau und Sanierung der Xaver Mayer Galerie läuft über das gleiche Programm der Städtebauförderung. Der Einbau einer Wohnung für anerkannte Asylbewerber im Dachgeschoss und die Generalsanierung des Gebäudes, dient der langfristigen Sicherung als Kulturzentrum und Galerie, sorgt für Belebung und beseitigt einen Leerstand in der Altstadt. Dafür sind 1,5 Mio. € vorgesehen, die bei der Städtebauförderung beantragt wurden.

Altstadtsanierung - Belebung

Die Abrechnung der Altstadtsanierungsgebiete 1 und 2 am Marktplatz konnte in diesem Jahr endlich vorangebracht werden. Mit der Regierung konnte abgestimmt werden, dass die Sanierung, die 1980 begonnen wurde, jetzt ohne weitere Belastungen der Hauseigentümer und Anlieger mit Ausbaubeiträgen erreicht wird- Das wäre, nachdem das Pflaster dort schon wieder sanierungsbedürftig ist, auch nicht verständlich gewesen. Dadurch kann das Verfahren abgeschlossen und ein neues Sanierungsgebiet Altstadt aufgesetzt werden. Dazu ist die Erarbeitung eines integrierten Stadtentwicklungskonzeptes mit Zielen und Maßnahmen zur Umsetzung notwendig. Dies wird unter Beteiligung der Bürger ab nächstem Jahr begonnen.

Begleiten soll dies auch ein Quartiermanagement, wozu eine Ausschreibung und Vergabe durch den Stadtrat erfolgte. Das Quartiermanagement soll weiterhin Unterstützung zur Vermarktung von Gebäuden und Geschäftsräumen in Altstadt bieten und Belebungsmaßnahmen, sowie Veranstaltungen durchführen.

Energiewende, regenerative Energie

Es wurden Bebauungspläne erarbeitet und Bau von Fotovoltaik Anlagen in Fischbach 20 ha und in Heubach 18 ha (derzeit am Laufen) umgesetzt. Nach Fertigstellung werden in der Stadt Ebern ca. 120 Prozent des verbrauchten Stromes (incl. Industrie) aus regenerativer Energie im Stadtgebiet (davon 116 ha aus Solaranlagen) erzeugt. Mit diesen Anlagen ist das bestehende Konzept der Flächennutzung durch Fotovoltaik, 4 % der Ackerfläche, erreicht. Derzeit wird eine Diskussion im Stadtrat zu weiteren Fotovoltaik Anlagen im Stadtgebiet vorbereitet. Eine weitere Umsetzung der Energiewende soll ermöglicht werden. Zu möglichen weiteren Flächen werden, wie in der Vergangenheit, Bürgerversammlungen in den betreffenden Bereichen durchgeführt.

Zusätzlich wird eine Bürgersolaranlage auf dem Bauhof und Feuerwehrhaus installiert. Mit einer notwendigen Dachsanierung der Gebäude kommen Fotovoltaikanlagen auf die Dächer, an denen sich die Bürger beteiligen können. Informationen dazu gibt es auf der Homepage sonneninitiative.de, hier können sich auch Interessenten melden.

Auch Windkraft wird wieder zu Thema. Es steht der Ersatz der bestehenden Windräder am Bretzenstein an. Der Standort ist eingeführt und sollte weiter genutzt werden. Die Stadt hat sich zur möglichen Verwirklichung zusammen mit der Gemeinde Untermerzbach um einen Windkümmerer beworben. Dieser wurde von Wirtschaftsministerium ausgeschrieben und es erfolgte der Zuschlag. Die Gemeinden sollen staatlich unterstützt werden, Windkraft im Gemeindegebiet zu nutzen.

Ein Energiecoaching der Stadt Ebern wurde mit Beratung zu verschiedenen Energiesparmaßnahmen, Informationen für Bürger und Hausmeister unserer Liegenschaften und Schulen durch die Energieagentur Unterfranken durchgeführt.

Wohnraum – Mieten, Hausbau

Ein Thema, das uns beschäftigt hat, ist die Wohnsituation. Wohnungen sollen mit den Bebauungsplänen Mittelweg (Angerstraße, Gymnasium Str.), ehemaliges Berufsschulgelände geschaffen werden. Hier sollen im Innenbereich, auf städtischen Grundstücken Eigentumswohnungen und Mietwohnungen durch Bauträger und die Baugenossenschaft entstehen. Die Planung ist fast abgeschlossen, mit den Bauten kann in 2021, nach Abschluss der Planung, begonnen werden. Sobald die Bauträger feststehen veröffentlichen wir die Informationen, wo man sich hinwenden kann.

Zudem wurde für Einfamilienhäuser im Baugebiet Unterpreppach, Haube eine weitere Teilerschließung vorgenommen. Hier sind schon fast alle Bauplätze bebaut, weswegen eine weitere Erschließung unter Betrachtung Zufahrtssituation geplant und angegangen wird. Ebenso konnte in Reutersbrunn im Baugebiet Fläche von der Stadt angekauft werden. Die 6 Bauplätze stehen zum Kauf zur Verfügung. Ende nächsten Jahres soll die Erschließung beginnen. Auch Einzelbauvorhaben wurden viele bearbeitet und Ergänzungssatzungen dafür erstellt, um in den Stadtteilen Neubauten zu ermöglichen.

Die Stadt versucht, die in der Kernstadt innen liegenden Grundstücke, die erschlossen sind, bebaubar zu machen und bittet die Grundstückseigentümer, diese zur Verfügung zu stellen. Wir haben uns der Initiative Innen statt Außen angeschlossen, die auch höhere Zuschüsse ermöglicht, um völlig neue Baugebiete zu vermeiden.

Wir versuchen auch im Kernstadtbereich Ebern an Grundstücke zur Bebauung mit Einfamilienhäusern zu kommen. Gespräche mit Grundstückseigentümern laufen hier viele.

Gewerbebauten - Bauanträge

Für die Gewerbegebiete Uniwell, Eyrichshof, Specke, Aldi, Lidl und Dänisches Bettenlager wurden Bebauungspläne bearbeitet. Für das Gewerbegebiet Eyrichshof musste sogar ein Bürgerentscheid durchgeführt werden, bei dem sich 80 Prozent der Eberner für eine Weiterentwicklung des Gewerbes in der Stadt ausgesprochen haben.

Eine internationale Fußballakademie hat sich in der Kaserne angesiedelt. Die Stadt hat den Fußballplatz an der Kaserne und die Wiese vor der Frauengrundhalle an die Akademie verpachtet. Diese wird derzeit als Fußballplatz angelegt. Ein ehemaliges Kompaniegebäude wurde komplett saniert. Der Betrieb sollte schon starten, verschiebt sich aber wegen Corona.

Die Landesbaudirektion hat ihre Büroräume am Marktplatz erweitert, neben dem alten Rathaus im ehemaligen Optikerladen, insgesamt sind bereits 37 Arbeitsstellen der Behörde in Ebern. Die B-Plan Änderung für den Neubau in der Bahnhofstraße, Coburgerstraße ist bearbeitet. Hier werden als nächstes Maßnahmen zur Umsiedelung der Mehlschwalben erfolgen. Arbeiten zu einem Neubau sind nicht vor 2022 zu erwarten.

In 2020 wurden bisher 94 Baugenehmigungen bearbeitet.

Seniorenpflegeheim

Zum Neubau des Seniorenpflegeheims im Mannlehen wurde von der Stadt die B-Plan Änderung abgeschlossen, die Voraussetzungen für einen Bauantrag der Diakonie sind gegeben. Dieser soll im Januar bei der Stadt eingereicht werden. Das ergaben Gespräche mit der Diakonie und dem Landratsamt, bei denen noch offene Fragen ausgeräumt werden konnten. Die Diakonie errichtet eine Feuerwehrumfahrt um das neue Gebäude, für die die Stadt Ebern noch Grundstücksteile zur Verfügung stell. Es soll der Lützeleberner Weg genutzt werden. Auch soll die Baustellenzufahrt von der Coburger Straße her erstellt werden und als provisorische Zufahrt zur Einrichtung und ins Mannlehen zur Verfügung stehen, bis eine Zufahrt gebaut werden kann.

Feuerwehren

Aktuell wird an der Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplan (Ausrichtung, Ausstattung) intern mit den Feuerwehren gearbeitet. Für die Feuerwehr wurden in Jesserndorf und Eyrichshof Löschfahrzeuge angeschafft. Das Feuerwehrhaus in Reutersbrunn wurde mit viel Eigenleistung der dortigen Wehr und des Bauhofs saniert und zukunftstüchtig gemacht.

Baunach-Allianz - Regionalbudget

Aktiv wurde in der Baunach – Allianz mitgearbeitet. Hier wurden die Förderung und eine Bauberatung für Leerstände, das Kernwegekonzept auf den Weg gebracht und mit der Beantragung des Regionalbudget 100 T € Fördermittel für Kleinprojekte in die Region gebracht. Für Ebern konnten ca. 43 T€ Fördermittel erreicht werden, die für den Bolzplatz im Mannlehen, in Brünn, für das Heimatmuseum, für den Anlagenring und für Erwachsenen Fitnessgeräte eingesetzt wurden. Diese werden im Frühjahr aufgestellt.

Naturparkzentrum

Die Stadt hatte eine Bewerbung für ein Naturparkzentrum in der ehemalige Kaserne abgegeben. Leider, trotz Fach- und Sachargumenten, die für Ebern sprachen, hat sich der Naturpark für Königsberg ausgesprochen. Schade, da in Ebern die Voraussetzungen im Bereich Natur und Umweltbildung, die vielen Aktivitäten der Vereine und Schulen, sowie das Expertenwissen vorhanden sind. Wir wollen versuchen ein Biodiversitätszentrum oder eine ähnliche Einrichtung nach Ebern zu bekommen, um eine dauerhafte Anlaufstelle für diesen Bereich zu haben.

Umwelt – Marktplatz der biologischen Vielfalt

Im Marktplatz der biologischen Vielfalt wurde unter Beteiligung der Fachleute und Bürger eine Biodiversitätsstrategie erarbeitet, die der Stadtrat einstimmig verabschiedet hat. Im Bauhof wird ein Grünflächenpflegeplan für alle städtischen Flächen erstellt, um die Grünpflege besser zu organisieren, Gesichtspunkte des Artenschutzes stärker einzubeziehen. Wir wollen vom Mulchen wegkommen, um der Umwelt gerechter zu werden.

Am ehemaligen Standortübungsplatz wurde ein Obstbaumweg erstellt, die Europäische Mobilitätswoche erstmals in Ebern mit dem Verein Heimat gestalten abgehalten und wiederrum Blühwiesen im Stadtgebiet angelegt.

Freibad

Es war unsicher, ob das Freibad öffnen kann. Wir haben mit einem Hygienekonzept das Bad schließlich öffnen und somit ein Freizeitangebot anbieten können. Ich danke allen, die sich hier eingesetzt und besonnen bei der Nutzung verhalten haben.

Der Stadtrat hat beschlossen, zur Sanierung des Freibades Ebern, eine Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu beantragen. Die Sanierung wird in zwei Abschnitte gegliedert: Attraktivierung des Kinderbereiches verbunden mit Neubau der notwendigen Technik (2021/22) und Sanierung des Sportbereiches mit Erneuerung der erforderlichen Technik (2022/23). Wir hoffen auf eine Aufnahme in das Förderprogramm des Bundes, da dies sonst nicht leistbar ist.

Kultur - Tourismus

In der Altstadt und im Anlagenring wurde ein Rückertrundweg erstellt, um auf das literarische Wirken des großen Dichters in Ebern aufmerksam zu machen. Neben der Mitarbeit in der Straße der deutschen Sprache und der Burgenstraße wurden Initiativen eingeleitet, eine Franken Route der Deutschen Fachwerkstraße in die Haßberge und durch Ebern zu bekommen. Einen Beitritt hat der Stadtrat beschlossen. Wir versprechen uns von den Aktivitäten, dass wir mehr auf uns im Tourismus aufmerksam machen und für uns bei Gästen werben.

Auch zwei Freizeitbuslinien soll es geben, einen Burgenwinkelexpress von Haßfurt über Hofheim und Maroldsweisach nach Ebern und eine Burgen-, Thermen-Linie von Ebern nach Bad Rodach. Diese fahren jeweils am Samstag und sollen die Möglichkeit eröffnen, von den Bahnhaltepunkten zu den Orten und touristischen Zielen zu kommen. So haben auch unsere Bürger die Möglichkeit, Besichtigungen und Wanderungen mit Busrückkehr vorzunehmen.

Friedhöfe, Bestattungen

Auf den Friedhöfen wurden Urnengrabanlagen erstellt, in Ebern eine Baum-und Stelenanlage und ein Feld für halbanonyme Urnenbeisetzungen, in den Stadtteilen Eichelberg und Fischbach Urnenanlagen bereits umgesetzt. In Jesserndorf, Unterpreppach, Bramberg und Heubach gibt es Ideen der örtlichen Vereine. Somit sind überall auf unseren Friedhöfen mehrere Arten der Urnenbestattung möglich. Die entsprechende Satzung und Gebührenordnung muss der Stadtrat noch diskutieren und beschließen.

Fairtrade, Ehrenamt

Wir sind Fairtrade-Stadt. Es wird an einer Stadtschokolade gearbeitet. Weitere Schulen, neben Gymnasium und Realschule, befinden sich auf dem Weg zu Fairtrade Schulen, ebenso wie unsere Kitas. Nutzen Sie den Einen Welt Laden, kaufen Sie fair gehandelte Produkte, kaufen Sie bei heimischen Geschäften, vielleicht auch ihre Weihnachtsgeschenke.

Bei der Stiftung Förderung des Ehrenamtes wurde technische Ausstattung von 26 Vereinen und der Stadt Ebern für Gemeindehäuser und die Frauengrundhalle beantragt, um auch in Corona Situationen kommunizieren und Schulungen abhalten zu können. Die Genehmigungsbescheide liegen leider noch nicht vor. Wir sind gespannt.

Ein Adventskalender für alle Corona Helfer, als Dank für Mithilfe bei den Lockdowns in der Corona Zeit wurde erstellt. Diese wurde an alle ehrenamtlichen Helfer, die Masken genäht und Einkaufsfahrten durchgeführt haben, sowie im VG Gebiet von den Bürgermeistern verteilt.

Zusammenarbeit

Zu organisieren war neben der Kommunalwahl im März, den konstituierenden Sitzungen der Gremien und der Zusammenarbeit der neuen Stadträte, auch die Zusammenarbeit in der VG. Hier wurden zwei neue Bürgermeister gewählt. Die Zusammenarbeit klappt gut. Alle bringen sich ein. Der Stadtrat Ebern benannte für 8 Themengebiete Referenten fest, die sich als Ansprechpartner und Vertreter des jeweiligen Bereiches verstehen. Sie werden bei Themen aus ihrem Themengebiet informiert und beteiligt.

Die gute Zusammenarbeit gilt auch innerhalb der Verwaltung. In der schwierigen Coronazeit haben alle vorbildlich an einem Strang gezogen. Um arbeitsfähig zu bleiben, wurde das Thema Homeoffice für die Verwaltung entscheidend vorangebracht. Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Verwaltung und in den Einrichtungen der Stadt ganz herzlich für ihren Einsatz, ihre Mithilfe, ohne sie hätte das Jahr 2020 nicht so Reibungslos funktioniert.

Leben in Ebern - gemeinsam

Leider sind in diesem Jahr viele Veranstaltungen ausgefallen, unser Mittelaltermarkt, das Altstadtfest, die Märkte (Apfel, Kirchweih) konnten nicht abgehalten werden. Die Vereinsfeste, z.B. das 60 Jahre Jubiläum des Blasorchester, wurden abgesagt. Viele Begegnungen und Dinge, die unser Zusammenleben ausmachen, waren eingeschränkt. Dennoch möchte ich mich für die Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit bedanken. Wir haben dennoch einiges geschafft. Gemeinsam schaffen wir auch die Pandemie.

Bleiben Sie gesund. Der Zusammenhalt und das Kümmern um die Mitmenschen bleiben wichtig.

 

Jürgen Hennemann

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