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Ausstellung Adolf Vogel in der Galerie

Adolf Vogel  -  Ein Künstler aus Ebern



Ausstellung in der xaver-mayr-galerie des Bürgerverein Ebern 1897 e.V.
Ritter-von-Schmitt-Straße 1
96106 Ebern



vom 24. Mai bis 2. August 2020

in Zusammenarbeit mit Sibylle Kneuer M.A., Kunsthistorikerin

Öffnungszeiten: sonn- und feiertags 14 – 17 Uhr und jederzeit nach Absprache: 09531 4756 oder 944880

Weitere Informationen zur Ausstellung und unserer Arbeit:
www.heimatmuseum-ebern.de

Direkter Draht für Antworten auf Fragen, Bilderwünsche, Führungen etc.:
Stefan Andritschke: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zur Eindämmung der Covid19-Infektionen orientieren wir uns an den derzeit üblichen hygienischen Gepflogenheiten.
Wir behalten uns vor, die Galerieräume temporär zu schließen bzw. eingeschränkt Zugang zu gewähren.



Im November 2015 hat der Bürgerverein Ebern 1897 e.V. durch Zufall und vor allem großes Glück von einer Nachfahrin eine größere Anzahl an Skizzen, Aquarellen und Ölbildern sowie zeitgenössische Dokumente und Fotografien des Künstlers Adolf Vogel geschenkt bekommen. Mittlerweile wurden die Bilder von der Kunsthistorikerin Ann-Kathrin Müller inventarisiert.

Die Kunsthistorikerin Sibylle Kneuer, die sich im vergangenen Jahr eingehend mit dem Leben und Werk Adolf Vogels beschäftigt hat, beschreibt den Künstler so:
„Adolf Vogel war ein moderner, dem expressiven Realismus zuzuordnender Künstler. Ein Suchender, der bereits als Kind familienbedingt öfters den Wohnort wechseln musste, aber auch als ausgebildeter Künstler nach dem Studium neugierig unterwegs war. München, Berlin, Marquartstein und Hannover waren feste Lebensstationen, abgesehen von etlichen Reisen. Er stellte zusammen mit Karl Caspar, Oskar Kokoschka und Ernst Barlach aus, aber auch mit Künstlern seiner Generation wie zum Beispiel Erich Glette, Rudolf Kriesch oder Wilhelm Georg Maxon (1894-1971). Er wurde zu einer Ausstellung in die Galerie Gurlitt in Berlin eingeladen, die seit jeher ein fast „seismographisches“ Gespür für moderne Maler hatte.
Adolf Vogel steht stellvertretend für eine ganze Künstlergeneration, die um 1900 geboren wurde und deren Lebensweg durch beide Weltkriege stark geprägt und beeinträchtigt wurde.“

Ende der 30er Jahre wurde der Künstler von den Nationalsozialisten mit einem Berufsverbot belegt. Er zog mit seiner ersten Frau Marlo Mieritz, die Halbjüdin war, von Berlin nach Wagrein in Österreich, danach nach Marquartstein in Oberbayern.

Seine bevorzugten Bildthemen waren klassisch: die Landschaft, das Portrait und das Stillleben. Die in der Tradition des Expressionismus kräftigen, teils aber auch düsteren Farben und eine dynamische Pinselführung zeichnen seine Bilder aus.

Anfang März 2020 haben Adolf Vogels in Hannover lebende zweite Ehefrau und sein Sohn entschieden, dem Heimatmuseum Ebern 46 teils großformatige Bilder aus ihrem Besitz zu überlassen. Diese werden zum Teil in der Ausstellung zu sehen sein. Einige der Bilder bedürfen noch einer grundlegenden Restaurierung.

Weiter Informationen zu Adolf Vogel finden sich auch auf dem Eintrag in Wikipedia, der von uns stammt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Vogel_(Maler)



Publikationen
Postkarten
Zur Ausstellung wurden drei Postkarten mit Werken Adolf Vogels gestaltet.
Diese sind in der Galerie und im Heimatmuseum für je 1€ erhältlich.

Heimatblatt Nr. 22
Die Ergebnisse der Recherche von Sibylle Kneuer fasst das neue Heimatblatt 22 („Adolf Vogel – Ein Künstler aus Ebern“) zusammen, das der Bürgerverein Ebern anlässlich der Ausstellungeröffnung am 28.3.2020 vorstellen wird.

Das Heimatblatt und die Ausstellung entstanden auf Betreiben des Vorstandsmitgliedes Stefan Andritschke. Er zeichnet auch für die Gestaltung und Produktion verantwortlich.
Mit dem Heimatblatt erscheint zum ersten Mal überhaupt eine Publikation über den Künstler Adolf Vogel.

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