Am 9. Juli 2025 fand der 1. ProjektTreff statt, bei dem die nächsten Schritte zur städtebaulichen Sanierung und Belebung der Eberner Altstadt diskutiert wurden. 1. Bürgermeister Jürgen Hennemann begrüßte die Anwesenden, Quartiersmanagerin Edith Obrusnik übernahm anschließ
end die Moderation.
Ein zentrales Thema war das Einsetzen der Lenkungsgruppe, die die Umsetzung kleinerer Aufwertungsmaßnahmen mithilfe eines Projektfonds steuern soll. Ein Projektfonds ermöglicht die schnelle Realisierung von Projekten wie Sitzbänken, Pflanzkübeln oder kleineren Veranstaltungen und wird mit Fördermitteln und privaten Beiträgen finanziert. Diskutiert wurde besonders über die Zusammensetzung der Gruppe. Die vorgesehenen Personen werden nun angefragt, sodass die Lenkungsgruppe wird einem der kommenden Treffen offiziell gegründet werden kann.
Im weiteren Verlauf informierte das Quartiersmanagement über den Sachstand der städtebaulichen Projekte. Für die Aufwertung und Neugestaltung von Mühlenviertel, Marktplatz und Anlagenring sowie die notwendigen Planungen gibt es nun eine Förderzusage.
Der nächste Schritt ist die Erarbeitung eines Verkehrskonzeptes für die Innenstadt und die angrenzenden Bereiche. Dazu sind alle Bürger:innen eingeladen, ihre Erfahrungen und Ideen im nächsten ProjektTreff im Herbst einzubringen.
Die Einladung erfolgt zum nächsten ProjektTreff erscheint hier auf der Webseite, im VG-Blatt und auf Social Media.
Wenn sie die Einladung per Mail erhalten wollen, Fragen, Ideen oder Hinweise haben, melden Sie sich gerne bei uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Die ausführliche Dokumentation des ProjektTreffs finden Sie hier als PDF.
Deutscher Musikrat gibt Preisträger „Landmusikort des Jahres“ bekannt
Zehn Kommunen werden 2022 vom Deutschen Musikrat als Landmusikort ausgezeichnet. Der Vertreter aus Bayern ist in diesem Jahr die Stadt Ebern. Die Bewerbung des Quartiersmanagements auf Veranlassung des Bürgermeisters überzeugte die Jury des Deutschen Musikrats, der die kulturelle Arbeit mit einem Fördergeld von 5.000 Euro honoriert.
Bürgermeister Jürgen Hennemann zeigte sich nach der Bekanntgabe am letzten Dienstag begeistert: “Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, damit werden die vielfältigen musikalischen Aktivitäten in der Stadt Ebern über unsere Region hinaus gewürdigt. Unsere Musikschule die Blaskapellen Ebern und Unterpreppach und die Initiativen der Vereine tragen sehr viel zur positiven Außendarstellung der Stadt bei. Es ist toll der Vertreter Bayerns zu sein, stellvertretend für die Land-Musik in Bayern stehen zu dürfen.“ Ebern sei eine musikalische Stadt von den Kindergärten, über die Schulen bis zu den Vereinen und den vielen Veranstaltungen mit Musik, das müsse man sich nur bewußt machen und zusammenstellen, erläutert Hennemann. „Schön, dass diese Auflistung überzeugt hat und Ebern bei der zweiten Bewerbung ausgewählt wurde.”
Das Preisgeld wird für die weitere musikalische, kulturelle Arbeit vor Ort verwendet. „Bedarf ist hier immer, eine Förderung nehmen wir gerne an“, so der Bürgermeister. Mit dem Preisgeld verbunden ist die Verleihung der Plakette „Landmusikort des Jahres 2022“, die den Ort auch äußerlich als kulturelles Zentrum kennzeichnet.
„Wenn viele Menschen vor Ort gemeinsam Musik machen, dann funktioniert die kommunale Gemeinschaft. Die Landmusikorte belegen das eindrucksvoll. Schon im zweiten Jahr des Förderprogramms lässt sich erkennen, dass von den ausgezeichneten Orten weitere Impulse für die Kulturlandschaft ausgehen. Der Blick in die eingereichten Anträge zeigt, wie lebendig das Musikleben in Deutschland ist. Jenseits des urbanen Raums gibt es unglaublich viel zu entdecken, dies haben wir bei den Projekten und Konzerten der Landmusikorte 2021 erleben dürfen“, sagt Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates im Hinblick auf die ausgewählten Gemeinden.
Die Preisverleihung und Übergabe der Plakette findet ab dem Sommer in den jeweiligen Orten statt. Ein geeigneter Termin mit Musik wird sicher gefunden.
In die Ermittlung der Preisträger waren die Landesmusikräte eingebunden. Eine Jury mit breit gestreuter Expertise sowohl im Bereich der professionellen Musik als auch der Amateurmusik unter Vorsitz von Prof. Dr. Ulrike Liedtke wählte die Preisträger Kommunen aus. Kriterien waren neben Qualität und Kreativität der kulturellen Arbeit die Einbeziehung und Vernetzung der örtlichen Institutionen.
Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Ulrike Liedtke: „Zum zweiten Mal zeichnet der Deutsche Musikrat Landmusikorte aus. Wieder fiel die Auswahl schwer - die qualifizierten Anträge zeugen von lebhaften musikalischen Landschaften ebenso wie vom Stolz der Bürgermeister und Bürgermeisterinnen auf ihre musikalischen Akteure. Das Projekt Landmusik sorgt in kleinen Orten ordentlich für Bewegung, bringt Amateure und Profimusiker zusammen und schafft ein erfreuliches Bewusstsein für den Neustart Musik im ländlichen Raum.“
Das Förderprogramm Landmusik wird vom Deutschen Musikrat mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durchgeführt. Nähere Informationen auf https://www.landmusik.org/.