ProjektTreff am 25.02. - Einrichtung Lenkungsgruppe für die Altstadt
Wie soll die Bürgerbeteiligung in der Eberner Altstadt in Zukunft organisiert werden? Mit dieser Frage befasste sich der dritte ProjektTreff, der dieses Mal in der Ebern-Galerie stattfand.
Zur Finanzierung kleinerer Aufwertungsprojekte im Sanierungsgebiet Altstadt wird ein sogenannter Verfügungs- bzw. Projektfonds eingerichtet. Das Werkzeug gibt engagierten Menschen vor Ort die Möglichkeit, eigene Ideen und Projekte zur Aufwertung und Belebung umzusetzen, wie Sitzbänke, Bepflanzungen, kleinere Veranstaltungen, InfoTafeln – die Möglichkeiten sind vielfältig. Im Projektfonds muss nur die Hälfte der Kosten aus privaten Mitteln, etwa Spenden kommen – die andere Hilfe wird über die Städtebauförderung und die Stadt finanziert.
Darüber, welche Projekte umgesetzt werden, entscheidet die Lenkungsgruppe, eine Gruppe von Vertretern aus Stadtverwaltung, Stadtratsfraktionen und Vereinen sowie Akteur:innen vor Ort. Diese wurde im ProjektTreff am 25.02. eingerichtet.
Der private Anteil im Projektfonds könnte auch etwa aus Mitgliedsbeiträgen kommen, was aber die Gründung eines (nicht eingetragenen) Vereins voraussetzt. Ob diese Struktur die richtige ist, das wollten die Anwesenden noch nicht direkt festlegen. In einer Lenkungsgruppensitzung Ende April wird darüber noch einmal diskutiert und entschieden.
Das Quartiersmanagement berichtete außerdem zum Stand der städtebaulichen Projekte, etwa der Sanierung des Mühlenviertels. Dort laufen aktuell noch die letzten Voruntersuchungen. Das Verkehrskonzept, zu dem die Bürger:innen im letzten ProjektTreff wichtige Vorarbeit geleistet haben, ist inzwischen beauftragt. Auftakt mit der Stadt wird im April sein, zur weiteren öffentlichen Beteiligung wird im Mitteilungsblatt und online eingeladen. In diesem Jahr beschäftigt sich das Quartiersmanagement auch mit der Aufwertung des Anlagenrings. Start ist hier ein öffentlicher Spaziergang zum Tag der Städtebauförderung am Freitag, den 8. Mai um 15 Uhr vom Bahnhof bis zur Neubrückentorstraße.



Gut 30 Bürgerinnen und Bürger hatten sich am 08. Oktober zum zweiten ProjektTreff im Alten Rathaus eingefunden. Thema war dieses Mal das Verkehrskonzept für Ebern – das Planungsgebiet umfasst dabei die Altstadt, das Mühlenviertel, die südliche und nördliche Zufahrt zur Altstadt sowie das Schulviertel. Anwohner, Gewerbetreibende, Mitglieder der Stadtverwaltung und weitere Interessierte diskutierten in zwei Gruppen fleißig über die Ziele für das Konzept, sammelten Hinweise und markierten Problem- und Gefahrenstellen auf Luftbildern des Gebietes. Schon während des angeregten Austausches war man sich erstaunlich einig: Die Eberner Altstadt und die umliegenden Gebiete, insbesondere das Mühlen- und das Schulviertel sollen verkehrsberuhigt werden, außerdem braucht es sichere und gut markierte Querungshilfen für Fußgänger. Eine Einbahnstraßenregelung am Marktplatz – ein Vorschlag aus dem ISEK – kommt für alle Anwesenden nicht infrage, eine Verkehrsberuhigung erscheint aber auch hier sinnvoll. Der Schulbusverkehr sowie der Hol- und Bringverkehr vor der Grundschule soll besser organisiert werden. Im Gespräch war etwa ein Durchfahrverbot zu Schulbeginn und -ende in der Georg-Nadler-Straße (ausgenommen Schulbusse) wie es in anderen Städten schon gut funktioniert.
Wie kann eine moderne Mobilität, die allen Verkehrsteilnehmenden gerecht wird, in Ebern funktionieren? Wir brauchen Ihre Expertise und Erfahrung vor Ort!
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